Tausendjährige Eiche bei Löcknitz

Tausendjährige Eiche bei Löcknitz
Die Tausendjährige Eiche steht 1,5 km südöstlich von Löcknitz in der Nähe des Nordufers des Löcknitzers Sees. Die Eiche wird auch Irmtrud-Eiche genannt. Die Eiche soll im Jahr 1128 von Irmtrud, der Frau des späteren Löcknitzer Burgvogts Thomas de Lokenitz gepflanzt worden sein. Im Jahr 1995 wurde die Eiche saniert. Der Stamm hat mehrere Öffnungen die verfüllt worden sind. Eine Keilförmige Öffnung reicht bis runter zum Boden, ein ehemaliger Ast hat ein weiteres Loch hinterlassen. Beide Öffnungen wurden verschlossen. In 3 bis 4 m Höhe geht waagerecht der erste Starkast ab. Der Stamm reicht unverzweigt über 10 m hoch, um sich kontinuierlich zu verjüngen. Zahlreiche Schnittflächen von früheren Ästen sind zu sehen. Die Krone ist hoch angesetzt und nicht besonders groß. Es zeigen sich einige abgestorbene Äste. Die Vitalität der Eiche ist noch in Ordnung.
Entwicklung des Brusthöhenumfangs
1994 6,55 m Hans Joachim Fröhlich
2016 6,73 m Frank Porrey
Ort: Löcknitz
Gemeinde: Löcknitz
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Höhe: 15 m über NN
Baumart: Stieleiche
Alter: etwa 350 Jahre
Brusthöhenumfang: 6,73 m (Frank Porrey)
Taillenumfang: 6,51 m (Frank Porrey)
Höhe des Baumes: ca. 19 m
Kronendurchmesser: ca. 18 m
Jahr der Messungen: 2016

Literatur

  • Hans Joachim Fröhlich: Band 9, Mecklenburg-Vorpommern. In: Wege zu alten Bäumen. WDV-Wirtschaftsdienst, Frankfurt 1994, ISBN 3-926181-23-0, Seite 162.
  • Karl Lemke, Hartmut Müller: Naturdenkmale. Bäume, Wasserfälle, Felsen. Tourist-Führer. VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig 1988. ISBN 3-350-00284-6, Seite 160-161.

Hinweis: Messwerte und Bilder wurden von Frank Porrey zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Letztes Update: 27. November 2016