Drillingseiche im Friedhofswäldchen in Markendorf

Drillingseiche im Friedhofswäldchen in Markendorf
Die Drillingseiche steht am Rand des alten Friedhofswäldchen, mitten in Markendorf, einem Ortsteil von Frankfurt (Oder). In unmittelbarer Nähe fürht eine 1,5 m hohe Mauer vorbei, die seit kurzem auf Höhe der Eiche einen Durchbruch hat. Im Friedhofswäldchen stehen noch weitere dicke Eichen, wobei die dickste davon einen Taillenumfang von 6,03 m hat. Der Monumentale Stamm der Drillingseiche teilt sich in etwa 4 m Höhe in 3 senkrecht aufstrebende Stämme auf. Daher auch der Name. Der Stamm macht einen geschlossenen Eindruck, ist im inneren aber wohl 3-kernig. Die tiefrissige Borke ist rundherum geschlossen, wodurch der Stamm als einen erscheint. Zur Mauerseite hin zeigt sich eine alte Blitzspur am Stamm. Die Krone wird durch die 3 Stämmlinge gebildet, wodurch einer eine große Blitznarbe zeigt. In der Krone fehlen einige Äste. Die verbliebenen Äste wurden teilweise eingekürzt. Insgesamt ist die Vitalität der Eiche noch in Ordnung.
Entwicklung des Brusthöhenumfangs
1994 8,90 m Hans Joachim Fröhlich
2016 8,86 m Rainer Lippert
Ort: Markendorf
Gemeinde: Frankfurt (Oder)
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Bundesland: Brandenburg
Höhe: 90 m über NN
Baumart: Stieleiche
Alter: etwa 400 Jahre
Brusthöhenumfang: 8,86 m (Taille)
Taillenumfang: 8,86 m
Höhe des Baumes: 22 m
Kronendurchmesser: ca. 18 m
Jahr der Messungen: 2016

Literatur

  • Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn: Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv. 2. neu bearbeitete Auflage. BLV Buchverlag, München 2012, ISBN 978-3-8354-0957-6, Seite 95.
  • Hans Joachim Fröhlich: Band 8, Brandenburg. In: Wege zu alten Bäumen. WDV-Wirtschaftsdienst, Frankfurt 1994, ISBN 3-926181-22-2, Seiten 197.
Letztes Update: 22. November 2016