Dreibrüdereiche bei Heiligengrabe

Dreibrüdereiche bei Heiligengrabe
Die Dreibrüdereiche steht auf der rechten Seite der Straße von Heiligengrabe nach Maulbeerwalde. Der Stamm teilt sich knapp über den Boden in 3 Starkäste auf. Ähnlich einem Tiefzwiesel. Heute sind es noch 2 Starkäste. Im Jahr 1950 (laut Karl-Heinz Engel) schlug der Blitz in den Monumentalen Baum ein und riss einen Starkast, der am steilsten aufragte, ab. Nach anderer Quelle (Hans Joachim Fröhlich) im Jahr 1959. Anschließend wurde die Bruchstelle Stammnah abgesägt. Die einzelnen Starkäste sind vom Boden ab mit Wucherungen überwachsen, so dass der Stamm bis über 2 m Höhe komplett miteinander verwachsen ist. Der Stamm ist ohne Beeinträchtigung. Der ganze Stamm sieht mehr nach Mehrkernigkeit, statt nach Mehrstämmigkeit aus. Die Eiche wurde im Jahr 1973 als Naturdenkmal eingetragen. Auf dem Stamm  sitzt eine recht große Krone auf, die mit einem System aus Gurten und Seilen zusammen gehalten wird. Die Krone ist bis auf ein paar fehlende Äste und ein paar trockene Äste noch komplett geschlossen. Die Vitalität der Eiche ist gut.
Entwicklung des Brusthöhenumfangs
1994 8,55 m Hans Joachim Fröhlich
2016 8,83 m Rainer Lippert
Ort: Heiligengrabe
Gemeinde: Heiligengrabe
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Bundesland: Brandenburg
Höhe: 80 m über NN
Baumart: Stieleiche
Alter: etwa 400 Jahre
Brusthöhenumfang: 8,83 m (Taille)
Taillenumfang: 8,83 m
Höhe des Baumes: 23 m
Kronendurchmesser: 18 m
Jahr der Messungen: 2016

Literatur

  • Karl-Heinz Engel: Baumriesen zwischen Berlin und Rügen. 1. Auflage. Steffen Verlag/Steffen GmbH, Berlin 2013, ISBN 978-3-942477-38-3, Seiten 173-176.
  • Carsten Rasmus, Bettina Klaehne: Alte Bäume in Brandenburg. KlaRas-Verlag, Berlin 1998, ISBN: 3-933135-03-6, Seiten 62-64.
  • Hans Joachim Fröhlich: Band 8, Brandenburg. In: Wege zu alten Bäumen. WDV-Wirtschaftsdienst, Frankfurt 1994, ISBN 3-926181-22-2, Seite 68.
Letztes Update: 22. November 2016