Die Eiche steht am Rande einer Straßenkreuzung beim Thurmgut, ein einzelnes Gehöft zwischen Hermannsfeld und Stedtlingen. Sie soll anlässlich der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges 1648 als
Friedensbaum gepflanzt worden sein. Bei einem jährlichen Umfangszuwachs von etwa 2 cm kann das Pflanzjahr als glaubhaft angesehen werden. Fröhlich gibt 1994 in
Wege zu alten Bäumen noch
eine Höhe von 25 m an. In dem Buch
Sagenhafte Bäume in Thüringen aus dem Jahr 1999 ist die Eiche noch mit hoch reichender Krone zu sehen. Im November 2005 wurde die Krone bei
Baumpflegemaßnahmen eingekürzt. Heute besteht die Eiche nur noch aus dem monumentalen Stamm und ein paar dünneren Ästen, die in wenige Meter Höhe vom Stamm abgehen. Die Vitalität der Eiche ist
noch gut. Die Eiche ist seit 1958 als Naturdenkmal geschützt.